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Pflegerisiko

17.11.2015 | Randolf Richter

Die Lebenserwartung steigt, aber gleichzeitig werden immer weniger Kinder geboren, d.h. wir werden immer weniger und immer älter. Neben Spanien und Italien weist Deutschland die niedrigste Geburtenrate in Europa auf. Der Anteil der über 80 jährigen wird sich in den kommenden Jahren verdreifachen, die Zahl der Erwerbstätigen hingegen wird um mehr als 1/3 zurückgehen. In spätestens 20 Jahren leben in Deutschland mehr Alte als Junge Menschen – und dann?
Die Anzahl der Pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird in den kommenden Jahren auf über 3 Millionen Menschen steigen um letztlich im Jahr 2050 bei 5 Millionen den Höhepunkt zu finden!! Wir und unsere Kinder stehen dann in der Pflicht, denn nach Paragraph 1601 BGB haften wir für unsere Eltern. Natürlich gibt es Freigrenzen, doch sind diese angesichts der Beiträge, die für eine Pflege entstehen können, vergleichsweise gering. Die folgende Tabelle zeigt was Sie heute von der gesetzlichen Pflegeversicherung erwarten können (Stand 2015)
Unbenannt
Auch das Pflegestärkungsgesetz kann die kommenden Entwicklungen nicht aufhalten. Ab 2017 werden aus Pflegestufen die Pflegegrade mit insgesamt 5 Abstufungen. Aufgrund der verbesserten Definitionen, der gerechteren Berücksichtigung der eingeschränkten Alterskompetenz werden vermutlich mehr als 500.000 Menschen einen Anspruch auf Pflegeleistung erhalten. Folglich werden die Kosten steigen und die Beiträge im Umkehrschluss auch!

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